Selbstmanagement

Altenpflege ist ein Beruf mit Zukunft – der Bedarf an fachlich gut ausgebildeten Pflegekräften steigt.  Zugleich nimmt die Pflege und Betreuung von Menschen durch ihre pflegenden Angehörigen ebenfalls einen wachsenden Stellenwert in unserer Gesellschaft ein.

Das birgt eine Reihe von Risiken in sich, die mit der Pflege einhergehen – psychische Belastungen und Verschlechterung des Gesundheitszustandes von Pflegenden sind die Folge.
Die Ursachen dafür sind verschieden gelagert: Bei Pflegekräften in stationären oder ambulanten Einrichtungen sind es unter anderen die Arbeit im Schichtbetrieb, physisch schwere Arbeiten (z.B. das Heben von Patienten) oder der Umgang mit schwierigen Patienten. 

Für pflegende Angehörige bedeutet die Versorgung und Betreuung ihrer Lieben eine permanente Doppelbelastung – physisch und psychisch. Die Fähigkeiten, damit gut umzugehen, sich selbst gut zu managen, zu verhindern, dass aus Stresssituationen und physischer Überbelastung schließlich eine dauerhafte Schädigung der eigenen Gesundheit erwächst – das ist eine der Aufgaben des Selbstmanagements in diesem Bereich. Es reichen zunehmend nicht nur fachliche Kenntnisse aus, um den Anforderungen in der Pflege zu entsprechen. Kenntnisse um die Methoden in sozialer, physischer und psychischer Sicht mit sich selbst umzugehen, erlangen einen wachsenden Stellenwert in diesem Zusammenhang.

Ich gebe Erfahrungen aus eigener Coaching-Praxis wieder, und - ich schreibe über Erfahrungen von Pflegekräften und will dazu beitragen, dem Thema noch mehr Aufmerksamkeit in der Alltagspflege zu geben.