Andreas Hofstetter

Andreas Hofstetter ist Geschäftsführer und Gesellschafter der Pflegeeinrichtung LebenPlus in Arnsberg-Oeventrop.

 

Herr Hofstetter, wie verlief Ihr beruflicher Werdegang vor der Gründung des Pflegedienstes?
Ich bin ein Spätzünder.

Warum?
Als ich meinen Abschluss als examinierter Altenpfleger in der Tasche hatte, war ich schon 25 Jahre.
Das ist ja noch nicht so alt, oder?
Natürlich nicht. Aber gemessen daran, was meine Freunde schon erreicht hatten, lag ich eindeutig im hinteren Feld. Obwohl ich aus einem Hause kam, indem die Arbeit mit dem Menschen wirklich groß geschrieben wurde.
Meine Eltern waren sehr intensiv im Bereich der Jugendarbeit tätig. Mein Vater war Sozialpädagoge im St. Joseph-Heim. Leider ist er schon verstorben. Meine Mutter arbeitet als Heilpädagogin. Und mein Bruder hat viele Jahre hauptberuflich als Heilerziehungspfleger gearbeitet sich für behinderte Menschen engagiert.

Dann ist Ihnen ja die soziale Ader quasi mit in die Wiege gelegt worden, oder?
Durchaus. Und ich bin darauf sehr stolz. Trotzdem hat es ein wenig gedauert, bis ich den Traditionsfaden aufgenommen habe. Vorher war ich noch auf einer weiterführenden Schule, Sanitäter in der Bundeswehr und vor allem für alle schönen Hobbies auf dieser Welt offen.
Das ist ja per se nichts Verwerfliches. Nein, nur während andere bereits ein klares Berufsziel hatten, bin ich noch ein wenig zielloser durch die Gegend gelaufen. Aber 1999 hatte ich ja dann auch den Abschluss für den examinierten Altenpfleger in der Tasche.

Wie ging es weiter?
Dann habe ich gewechselt – vom „Standstreifen auf die Überholspur“.

Was heißt das?
Ich war mit 28 Wohnbereichsleiter in einem Altenpflegeheim und führte meine ersten Mitarbeiter. Es folgten ziemlich schnell Qualifizierungen zur Pflegedienstleitung und zum Heimleiter – in der Abendschule.

Was war für Sie denn die Initialzündung für die Gründung eines eigenen Unternehmens?
Zunächst: Ich hatte vor der Gründung so ziemlich jede Position in vollstationären Einrichtungen durchlaufen – vom Praktikanten bis zum PDL. Meine Erkenntnis war: Es kommt keiner freiwillig ins Pflegeheim – sondern die Leute müssen dorthin.
Ich habe sehr viel überlegt, wie man diese Situation ändern kann.

Welche Situation meinen Sie genau?
Irgendwann kommt für die meisten Menschen der Zeitpunkt, dass sie Hilfe, Unterstützung und eben auch Pflege brauchen. Sie wissen, dass dies für ihre Angehörigen nur unter schwierigen Bedingungen zu leisten ist. 
Also wird oft gewartet, bis es zu spät ist und der Pflegebedürftige ins Altenpflegeheim muss. Wir haben nach einem anderen Weg gesucht. Es musste ein Zwischending geben – zwischen Vollpflege und ambulanter Pflege.

Wen meinen Sie mit wir?
Ich denke an meinen Mitbegründer des Unternehmens und heutigen Geschäftspartner, Herrn Becker. Herr Becker hat die gleiche Ausbildung durchlaufen wie ich und war in ähnlichen Führungspositionen. Also konnten wir uns gut austauschen, weil ihm die Pflegesituation in einem Heim ebenfalls nicht behagte.
Also reifte der Gedanke für ein eigenes Unternehmen, in dem es alles gab: die ambulante Pflege und Betreuung, eine Tagespflege. Und: das betreute Wohnen mit all den Möglichkeiten für eine Pflege und Betreuung, und zwar rund um die Uhr. 
Bis wir das alles zu Papier gebracht haben, verging eine ganze Zeit.

Was haben Ihre Eltern dazu gesagt?
Sie waren zwiegespalten. Zum einen gefiel ihnen der Gedanke, dass ich für eine bessere Pflege und Betreuung sorgen wollte, in der das Wort „individuell“ tatsächlich seinen Platz verdiente.
Andererseits hatten sie Angst, dass ich mich übernehme und es nicht schaffe.

Was hat gesiegt?
Naja, anfangs waren mein Vater und meine Mutter ohnehin der Meinung: Der Junge redet nur, dem ist seine Freiheit und Freizeit viel zu heilig. Aber dann sahen sie, dass ich ernst machte mit dem Konzept und die ersten praktischen Schritte ging. Dann war ihnen klar: Der Junge will das wirklich durchziehen. Und so hatten sie Angst wegen der Risiken und waren zugleich stolz, dass ich in ihrem angestammten Bereich der sozialen Arbeit etwas bewegen, einfach Neues schaffen wollte. Außerdem: Meine Eltern und mein Bruder kannten die Konzepte  ja auch aus dem Behindertenbereich. 
Übrigens: Gestern war die Heimaufsicht bei uns. Sie haben uns bestätigt, dass wir ein wirklich innovatives Konzept umgesetzt haben. Ich denke, mit der Realisierung des Pflegestärkungsgesetzes II werden sich auch weitere Möglichkeiten in der finanziellen Förderung dieser Wohnformen ergeben.

Was ist Ihnen am Anfang leicht gefallen und wo hatten Sie Schwierigkeiten?
Mein Geschäftspartner und ich kamen ja aus der Branche. Wir wussten, wovon wir sprachen, wenn es zum Beispiel darum ging, die Bank von unserem Konzept zu begeistern. 
Nicht ganz so leicht, ja richtig schwer war es, als kleiner privater Träger die Pflegekassen davon zu überzeugen, dass wir am Markt noch gebraucht werden, ja, dass es ohne uns, schwerlich weitergehen kann.

Sie hatten also das nötige Selbstbewusstsein?
Auf jeden Fall. Aber das half uns an manchen Stellen eben auch nicht weiter. Ich denke heute: Diese Hürden sollten sein. Sie waren der Gradmesser dafür, wie ernsthaft wir das alles wollten. 
Wir haben zuerst einen ambulanten Pflegedienst gegründet. Wir mussten dazu Personal einstellen, bevor wir überhaupt einen einzigen Patienten unter Vertrag hatten. Zudem: Wir brauchten eine Pflegedienstleitung für den ambulanten Dienst.

Ich denke, Sie waren PDL?
Ja, schon. Und darin besteht ja auch die Ironie des Systems. Mein Geschäftspartner, Herr Becker, und ich – wir waren über 5 Jahre in leitenden Positionen in Altenpflegeheimen tätig. Doch für den ambulanten Pflegedienst bedurfte es  eines spezialisierten Profils in der Pflegedienstleitung. 
Ich habe in diesem Zusammenhang mal einem Mitarbeiter einer großen Pflegekasse folgende Frage gestellt: Warum wird die Grundpflege einheitlich gelehrt – zum Beispiel wie man einen Patienten wäscht? Also sowohl im Pflegeheim als auch in der ambulanten Pflege? 
Zuvor hatte mir dieser Mitarbeiter erklärt, man müsse erst einmal Erfahrungen mit Patienten im ambulanten Bereich sammeln.

Und was war die Antwort des Mitarbeiters?
Gar keine. Er hat geschwiegen. Wirklich: Wir hatten uns das alles viel leichter vorgestellt. Die vielen Anträge, Gespräche, Kosten vor dem eigentlichen Beginn – das war schon hart.
Wir bekamen von allen Kassen relativ schnell die Grundpflegezulassung. Aber erst nach 12 Monaten die Zulassung zur medizinischen Behandlungspflege. Immerhin die größte Kasse, die AOK war es,  die uns hier gleich am Anfang stark ausbremste und wir auf die Zulassung in dem Bereich sehr lange warten mussten. Andere Kassen hatten uns die Erlaubnis für die medizinische Behandlungspflege schon früher erteilt.  
Wir hatten die Herausforderungen unterschätzt und mussten ganz schön kämpfen, um alles dort hinzubekommen, wo wir es hinhaben wollten.

Ein anderes Thema: Was macht für Sie ein starkes Team aus?
Man kann im Team Konflikte haben, manchmal muss man sie sogar haben. Es geht nur darum, wie sie ausgetragen werden. Ein starkes Team zeigt sich nicht nur im Erfolg. Das ist ja die Folge von dem, was vorher passiert. Und dazu gehören ebenso die kritischen Diskussionen, das Ringen um eine gute Lösung. 
Die Form sollte nur so sein, dass man sich hinterher auch in die Augen schauen kann. Ich spreche hier bewusst von der Kunst des Verzeihens. Selbst wir in der Geschäftsführung sind nicht immer einer Meinung. Wir dürfen es nicht sein. Sonst würden wir ja bestimmte Chancen oder Risiken, die der eine „auf dem Schirm hat“ und der andere in dem Moment nicht, einfach übersehen. 
Und eines ist klar: Wir können uns fetzen, wie wir wollen. Geht es zum Meeting oder zur Präsentation, dann sind wir wie aus einem Guss.
Wir spielen uns die Bälle zu, wie man so schön sagt.

Was läuft aus Ihrer Sicht besser – ein Geschäftsführer oder zwei?
Immer zwei!

Warum?
Weil wir zu zweit sind. Im Ernst: Es gibt Situationen, da möchtest du allein entscheiden oder du wünscht dir einen dritten Partner an die Seite, der alles ausgleicht, das Zünglein an der Waage ist.
Aber: Herr Becker und ich, wir sind schon ein gutes Team, ein sehr gutes sogar. Wir haben zu zweit Gerichtsprozesse durchgestanden, Meinungsverschiedenheiten in Produktivität umgemünzt und wir vertrauen einander absolut.

Wo sehen Sie die Gründe für den mitunter noch schlechten Ruf von Pflegediensten?
Haben Sie schon mal einen Artikel in der Bild – Zeitung gelesen, in der steht: Pflegeunternehmen überzeugt mit seinem Konzept: Individuelle Pflege und Betreuung kommt bei den Menschen an?
Nein, aber ich hätte eine Ergänzung zur Headline:

Welche?
Pflegeunternehmen aus dem Hochsauerlandkreis überzeugt mit innovativen Ideen….
Ja, das ist in Ordnung. Da sind wir sofort einverstanden. Im Ernst: Es fehlen Berichte von dem, was Pflegekräfte tun – wie viel Herzblut sie in die Arbeit legen. Nicht behördengesteuerte Informationen sind interessant, sondern das, was an der Basis passiert. Und dann dreht sich auch der Leumund ins Positive. 
Natürlich gibt es negative Tatsachen.

Welche?
Ein Beispiel: Es gibt Pflegekräfte, die ihre Patienten schlagen.

Ich hoffe nicht bei Ihnen?
Nein! Was denken Sie? Das ist sicher auch ein extremer Vorgang, den es in Einzelfällen schon gegeben hat.  Doch auch nur ein Vorfall bringt eine ganze Branche in die negativen Schlagzeilen, weil wir nun mal in einem hochsensiblen Umfeld arbeiten – mit Menschen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. 
Und da geht es nicht, dass auch nur einer denkt: Die sind nicht nur auf uns angewiesen, sondern, die sind uns ausgeliefert. Das wäre fatal.

Was kann man dagegen tun?
Selbstverständlich aufdecken, wenn man davon Kenntnis erhält – ohne Ansehen der Person. Das ist das eine. Noch wichtiger ist: die Menschen um sich zu scharen, die mit dem Herzen dabei sind, die Pflege lieben, weil sie den Bedürftigen tatsächlich etwas Gutes tun wollen. Überhaupt: Es sollte nicht nur die Außendarstellung der Pflege überdacht werden. Ich glaube, dass Pflege einen unglaublich dynamischen Denk- und Handlungskomplex darstellt, der wirklich Kreativität und Innovation braucht. Schonungslos nachdenken zu dürfen – zum Beispiel darüber, warum Pflegeheime oft noch stärker gefördert werden, als die ambulante Pflege.

Und dabei wollen wir doch die Pflege und Betreuung im häuslichen Umfeld fördern, oder?
Für uns ist sehr wichtig, dass wir die Pflege im wahrsten Sinne des Wortes leben. Das sagt auch unser Name aus: LebenPlus. Wir leben die Pflege und wir lieben das, was wir täglich tun – in unserem Unternehmen; wir als Geschäftsführung und natürlich unsere Angestellten. Nur so kann eine Atmosphäre entstehen, in der sich die zu Pflegenden und Betreuenden wohlfühlen und wir als Team ebenfalls.

Stimmt. Aber was sagt uns das für die Zukunft?
Wenn man wirklich die Innovation will, dann muss man quer denken. Vor dem Ausgleich der Interessen kommt die schonungslose Benennung dessen, was am System nicht stimmt, was es zu einem „hinkenden System“ macht. Wir brauchen in der Politik wahre Kümmerer. Ich bin noch mit manchem Zustand und Politiker unzufrieden, wenn es darum geht.

Können Sie das konkreter machen?
Mir kommt es mitunter so vor, als würde der Einfluss der Lobbyverbände, Pflegekassen übergroß sein. Wir brauchen da noch mehr Diskussion und auch den Sachverstand von Praktikern.
Ich erkenne aber auch an, dass wir viel erreicht haben.

Was?
Zum Beispiel die beiden Pflegestärkungsgesetze. Das ist schon ein riesen Schritt. Ich habe den Eindruck, dass Laumann als Patientenbeauftragter
sehr viel unterwegs ist und die Stimme der Basis kennt. Das reicht aber alles noch nicht.

Was können wir noch tun?
Sie können was tun.

Ja, was?
Nicht nur mit den Entscheidern sprechen. 
Sondern?
Vor Ort mit den Pflegekräften sprechen, Ihre Meinungen einfangen, Ihrer Stimme mehr Gewicht verleihen. Dann steigt auch die Motivation, in der Pflege zu arbeiten und es als etwas sehr Nachhaltiges zu sehen.
Ich werde das mehr berücksichtigen in künftigen Gesprächen und Interviews! Sehr gut. Sehen Sie, wenn wir uns gegenseitig konstruktiv auf Dinge aufmerksam machen, dann kommen wir auch weiter.

Was hat sich für Sie geändert – seit der Gründung Ihres Pflegedienstes?
Ich war 33 Jahre alt, als wir das Unternehmen gründeten. Da war ich ein junger Existenzgründer mit vielen Ideen.

Und heute nicht mehr?
Na ja, ich bin jetzt auf jeden Fall 42 Jahre alt. Das kann man nicht wegdiskutieren – und damit bin ich ja auch reifer geworden. 
Ideen habe ich nach wie vor genug. Ich würde mich heute wieder für diesen Weg entscheiden. Allerdings: Heute würde ich alle an der Umsetzung des Konzeptes Beteiligten, unmittelbar und mittelbar, noch frühzeitiger mit ins Boot nehmen – die Kassen, wichtige politische Entscheidungsträger und die Behörden.

Warum?
Weil das Konzept dann eine weitere Reife erfährt, wir manche Hürden und Widerstände möglicherweise so hätten schneller überwinden und abbauen können. Insgesamt: Wir sind größer geworden, als wir anfangs dachten. Wir haben mit zwei Mitarbeitern und einer Pflegedienstleitung und zwei Autos angefangen.
Heute sind es 20 Mitarbeiter, 70 Patienten und 10 Autos.  
Wir überlegen, ob wir weiter expandieren und eine zweite Seniorenwohnanlage errichten. Aber das müssen wir erst noch sehen. Im Vordergrund steht für uns nicht die Expansion, sondern die Qualität in der Betreuung – die wir unter allen Umständen auf dem Niveau halten und möglichst weiter ausbauen wollen.  
Mein Vater hat mir kurz bevor er starb gesagt: Junge, denke daran: Qualität bedeutet Menschlichkeit. Und das heißt wiederum mehr Zeit für die Patienten haben. Ich werde diese Worte nie vergessen. Sie sind zu einem wichtigen ethischen Bestandteil in meinem Beruf geworden.

Was macht für Sie individuelle Pflege aus?
Den Menschen zu Hause so zu versorgen, dass er sich weiter dort aufhalten kann und trotzdem in der Pflege und Betreuung nichts vermisst. Oder die Alternative: In eine Wohnung in unsere Anlage  ziehen und da –  auf die individuellen Bedürfnisse und Wünsche bezogen- sich versorgen und betreuen lassen. Bei uns leben zum Beispiel auf 170 qm 4 Bewohner. Die kleinste Wohnung für einen Bewohner ist 40 qm groß. Da kann man sich zurückziehen, auf die Angebote zugreifen – zum Beispiel in einer Tagespflege an Aktivitäten teilnehmen. 
Die Leute unterstützen sich gegenseitig – das hat auch was mit einem individuellen Lebensstil zu tun.

Können Sie das mal an einem konkreten Fall schildern?
Bei uns lebt eine Frau. Sie ist 85 Jahre alt. Sie geht regelmäßig mit einem jungen Mann spazieren. Besser gesagt, sie schiebt ihn im Rollstuhl. Denn der junge Mann hatte einen Schlaganfall. Sie haben sich beide angefreundet. 
Alle beide haben etwas davon: einen freundschaftlichen Umgang, der beflügelt, gute Kommunikation, das Gefühl, gebraucht zu werden und auch Hilfe anzunehmen. 
Und auf Ihre Frage nach Individualität in der Pflege direkt zurückzukommen: Wir brauchen weiter Fachkräfte, die es verstehen, fachliche Stärken mit menschlicher Sensibilität zu verknüpfen, empathisch zu sein.
Manchmal ist es übrigens kurios in der Praxis.

Was meinen Sie?
Warum darf eine Pflegehelferin, die 25 Jahre Erfahrung mitbringt nicht in Ausnahmesituationen vorgeschriebene Medikamente verabreichen – zum gleichen Zeitpunkt der Sohn des Pflegebedürftigen aber schon?
Der ist Maurer und hat gar keine Ausbildung. Da stimmt etwas am System nicht. Wir müssen hier flexibler werden.

Was sagen Sie zum Vorhaben der generalistischen Pflegeausbildung in der Zukunft?
Wissen Sie, ich antworte darauf mal mit einer Gegenfrage: 
Warum schaffen wir es nicht, die qualifizierten Kräfte aus den Flüchtlingsheimen schneller zu integrieren? Ich bin überzeugt, dass wir dort Krankenschwestern und auch Ärzte haben, deren Kenntnisse wir hier schnell nutzen könnten und sie dadurch auch noch in die Gesellschaft hinein holen . 
Das ist viel dran.

Zum Abschluss: Was ist für Sie persönlich Glück?
Glück ist für mich meine Familie. Ich bin seit vergangenem Jahr glücklich verheiratet. Meine Frau, meine Kinder – die sind mir äußerst wichtig und sie sind zugleich mein Glück. 
Glück ist aber auch finanziell sorgenfrei zu leben. Daran müssen wir noch arbeiten. Aber da sind wir auf einem guten Weg. Das ist etwas ganz anderes als zu sagen: Ich bin glücklich, weil ich reich bin. 
Die Firma ist mein beruflicher Traum, sie ist aber nicht mein ganzes Leben.

Was gehört noch dazu?
Ich bin BVB – Fan. Das ist eine meiner Leidenschaften. Übrigens: Schauen Sie mal, wie die Mannschaft zusammenhält und die Fans – gerade, wenn es mal nicht so gut läuft. Dann kommen auch wieder die guten Zeiten, so wie jetzt aktuell. 
Oder: Ich habe ein persönliches Netzwerk, gute Freunde, auf die ich mich verlassen kann. Und mit denen ich gern zum Stammtisch gehe oder wir auch mal auf einer ganzen Stammtischtour gemeinsam feiern können. 
Der zu sein, der man ist und das auch zu wollen – das ist ein großes Glück.

Herr Hofstetter, vielen Dank für das Gespräch.

 

Das Interview erfolgte am 19/04/2016

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Marcel Becker

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